Steigende Treibstoffkosten führen zu einer Reduktion der Verkehrstoten. Dies soll eine Studie der Universität von Alabama at Birmingham (UAB) und der Harvard Medical School belegen. Basierend auf einer Untersuchung im Zeitraum von 1985 bis 2006 zeigte sich, dass eine Benzinpreissteigerung von 10% zu einer Reduktion der Verkehrstoten um 2,3% führt. Bei dieser Studie wurden diese Erkenntnisse auf die Benzinpreisentwicklung im Jahr 2008 umgelegt und es wird mit einem Rückgang der Verkehrstoten gerechnet. Wenn die Verkehrsleistung sinkt, wie dies seit ein paar Monaten in den U.S.A. der Fall ist, sinkt statistisch auch die Anzahl der Verkehrstoten. Auch ist in dem Zeitraum von 1985 und 2006 neben dem Benzinpreis auch die Sicherheit der Fahrzeuge kontinuierlich gestiegen. Andererseits konnten 2005 auch eine Korrelation der Ergebnisse mit dem Sinken der Benzinpreise dargestellt werden und es kam wieder zu einem Anstieg der Verkehrstoten. Die Begründung liegt laut den Autoren beim Alkoholkonsum von Jugendlichen, ist der Benzinpreis geringer wird mehr Alkohol konsumiert, was wiederum zu einer höheren Anzahl von Verkehrstoten führt.
[Quelle: medilog]