Der G-Wiz i der Firma Refa heißt jetzt REVAi. Die indische Firma scheint es verstanden zu haben, ihr Elektromobil noch rechtzeitig umzutaufen, so wird er zumindest vielleicht optisch aber nicht mehr sprachlich als …witz in die Automobilgeschichte eingehen. Take that Hotzenblwitz. OK, über das Design kann man wie immer verschiedener Meinung sein, preislich ist der REVAi jedoch eine kleine Revolution. Das Elektromobil ist in Indien für ca. 5.000€ (in England jedoch um ca. 11.000€) erhältlich und soll in naher Zukunft auch in höheren Stückzahlen verkauft werden. Bis Ende 2008 sollen ca. 30.000 Stück produziert werden. Laut Hersteller soll die Reichweite dieses 2+2 Elektroautos bis zu ca. 80km pro Ladung betragen. Das Gewicht des Fahrzeuges beträgt ca. 750kg, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ca. 80km/h. Für den Antrieb werden Blei-Akkumulatoren mit ca. 9,6 kWh verwendet, alternativ sollen in naher Zukunft auch Lithium-Ionen Akkumulatoren mit einer möglichen Reichweite von 110km optional erhältlich sein.
Eintragungen der Kategorie: 'Straßendesign'
Elektrokraftfahrzeuge: G-Wiz i heißt jetzt REVAi
June 30th, 2008 Ein Kommentar
Tags: Blei-Akkumulator · eKFZ · Elektroantrieb · Elektroauto · Elektrokraftfahrzeug · Elektromobil · Hotzenblitz · Indien · Leichtfahrzeug · Lithium-Ionen Akkumulator · REVAi · urbane Mobilität
Elektrokraftfahrtzeuge: Subaru R1e
June 30th, 2008 Ein Kommentar
Erster! Zweiter? Welcher von den großen Automobilherstellern wird als erster ein modernes Elektrokraftfahrzeug in die Modellpalette aufnehmen? Subaru möchte zumindest vor Mitsubishi (iMiEV) ab 2009 ihr 2(+0) Elektroauto R1e in einer Kleinserie testen und ab 2010 auf den Markt bringen. Die Reichweite soll laut Subaru bei ca. 80km liegen. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit ca. 100km/h angegeben, als Preis ist für 2010-2012 ein Wert von 10.000 bis 12.000€ angestrebt … so, alles gesagt?
Tags: eKFZ · Elektroauto · Elektrokraftfahrzeug · Elektromobil · Lithium-Ionen Akkumulator · R1e · Subaru · urbane Mobilität
Ölpreis: 140$/Barrel am 27. Juni 2008
June 27th, 2008 Keine Komentare
Tags: 100$ · 110$ · 120$ · 130$ · 140$ · Crude Oil · NYMEX · Ölpreis · Rohölpreis
Elektrokraftfahrzeuge: Hör mal wer da hämmert!
May 23rd, 2008 Keine Komentare
Elektroautos waren aufgrund ihrer Preisgestaltung bis dato eher etwas für den birkenstocktragenden Gutmenschen umweltbewusste Individualisten als für den einfachen Konsumenten. Daneben haben sich in Europa und den USA unterschiedliche Gruppen von verschworenen DIY (Do It Yourself) Tim Taylors Spezialisten gebildet, die immer mehr Zuspruch finden. Diese entwickeln eigene Elektromobile oder bauen herkömmliche KFZ mit Verbrennungsmotoren auf einen Elektroantrieb um. Ein Beispiel von vielen ist der im Video präsentierte VOLKSTWAGEN …
Elektrokraftfahrzeuge: CityEL, Elektromobil für 1,5 Personen.
Elektrokraftfahrzeuge: TWIKE, ready to bike off!
Elektrokraftfahrzeuge: Triac, oder das dritte Auge!
Elektrokraftfahrzeuge: Akkumulatoren, Stand der Technik!
Elektrokraftfahrzeuge: Who Killed the Electric Car?
Elektrokraftfahrzeuge: Jetzt auch Audi und VW!
Elektrokraftfahrzeuge: Mitsubishi i-MiEV!
Elektrokraftfahrzeuge: Zauberformel Gewicht!
Elektrokraftfahrzeuge: Warm anziehen!
Elektrokraftfahrzeuge: T!NK CITY?
Elektrokraftfahrzeuge: Tesla, Tesla, Tesla …
Elektrokraftfahrzeuge: Die Zukunft?
Tags: DIY · Do It Yourself · eKFZ · Elektroauto · Elektrokraftfahrzeug · Elektromobil · Heimwerker
StreetFilms: Verkehrsplannung für Dummys!
May 16th, 2008 Keine Komentare
StreetFilms zeigt in kleinen Filmchens wie man den urbanen Straßenverkehr neu gestalten kann. Dazu gehören Fahrbahnanhebungen (Aufpflasterungen) im Bereich von Schutzwegen, Verkehrsberuhigungen durch Fahrbahnverschwenkungen und die Darstellung von Auswirkungen einer Parkraumbewirtschaftung.
Fahrbahnanhebung im Bereich von Schutzwegen:
Fahrbahnverschwenkungen:
Auswirkungen einer Parkraumbewirtschaftung:
Tags: Animation · Fahrbahnanhebung · Fahrbahnverschwenkung · Parkraumbewirtschaftung · Schutzwege · urbane Mobilität · Verkehrsberuhigung
Elektrokraftfahrzeuge: Triac, oder das dritte Auge!
May 15th, 2008 4 Comments


Die Firma Green Vehicles des legendären U.S. amerikanischen Elektroauto-Pioniers, Importeurs, Produzenten oder einfach Mr. ZAP Ehab Youssef hat für den Juli die Herstellung des neuen ca. 20.000$ teuren eKFZ Triac angekündigt. Schön, oder auch nicht schön, weil das dritte Auge einen mich in den Wahnsinn treibt (… betet oder bittet um eine Weglass-Option in der Sonderausstattungsliste). Egal, die technischen Daten sind ansprechend:
- Reichweite ca. 160km;
- Höchstgeschwindigkeit zwischen 110 bis 130km/h;
- Ladezeit des Akkumulators 6h;
- Ladezyklen des Akkumulators ca. 2000;
- Kapazität des Akkumulators ca. 23kWh (144V, 160Ah);
- angebliche Kosten eines Ersatzakkumulators ca. 7.500$.
Vergleicht man diese Werte mit der Tabelle (Akkumulatoren: Stand der Technik!) zeigt sich eine kleine Diskrepanz: Ein Akkumulator mit dieser Leistung würde zur Zeit alleine ca. 17.700$ kosten. Vielleicht bekommt ihn Ehab Youssef als Mr. ZAP um einiges günstiger, aber …
Update: Dieses Elektromobil wird in China hergestellt und soll angeblich einen Bleiakkumulator enthalten.
[Quelle: Green Vehicles]
Tags: 3 Räder · Akkumulatoren · drei Räder · Dreiradler · eKFZ · Elektroauto · Elektrokraftfahrzeug · Elektromobil · Triac
Elektrokraftfahrzeuge: Akkumulatoren, Stand der Technik!
May 13th, 2008 5 Comments
Eine weite Verbreitung von Elektrokraftfahrzeugen hängt primär von der Entwicklung der Akkumulatoren ab. In letzter Zeit haben viele Firmen Prototypen von reinen Elektrokraftfahrzeugen vorgestellt. Am Markt verfügbar sind zur Zeit eher kleine Stadt- oder teure Sportkraftfahrzeuge. Leistbare Elektroautos mit einer ausreichenden täglichen Reichweite in der Golfklasse gibt es noch nicht. Der Grund dafür kann in den Kosten der Akkumulatoren gefunden werden. Aus einer Untersuchung von designnews geht hervor, dass zur Zeit die Kosten von Lithium-Ionen Akkumulatoren bei ca. 770$ pro kWh liegen. Bei einem Tesla Roadsters wird die Speicherkapazität des Akkumulators mit ca. 55kWh angegeben, d.h. allein die Kosten des Akkumulators müssten bei ca. 42.000$ liegen. Eine weiterer wichtiger Faktor ist das Gewicht, dieses liegt beim Tesla Roadster bei einer Leistungsdichte von 120Wh/kg bei ca. 500kg. Diese Werte markieren sehr deutlich den Stand der Technik bei Lithium-Ionen Akkumulatoren. Blei-Akkumulatoren sind zwar mit ca. 100$/Wh günstiger aber auch deutlich schwerer.
Ein weitere Quelle kommt zu ähnlichen Ergebnissen [power management designline]. Diese bezieht sich auf Angaben unterschiedlicher Firmen (A123, Sanyo, E-ON, EmerSys). In Summe kann man diese Faktoren als Indikatoren heranziehen und es zeigt sich, dass wir auf konkurrenzfähige reine Elektrokraftfahrzeuge (eKFZ) in der Golfklasse noch eine Zeitlang warten müssen …
Tags: $/kWh · Akkumulatoren · Blei · Blei-Akkumulator · eKFZ · Elektroantrieb · Elektroauto · Elektrokraftfahrzeug · Elektromobil · Lithium-Ionen · Lithium-Ionen Akkumulator · Ni-Cd · Ni-MH · Ni-Zn · Wh/kg
China: Die längste Meeresbrücke der Welt
May 4th, 2008 Keine Komentare
Die längste Meeresbrücke der Welt ist 36km lang, davon verlaufen ca. 32km über dem Meer. Die Hangzhou-Brücke verbindet Shanghai mit der Industriestadt Ningbo und wurde um 01. Mai 2008 eröffnet. Sie verkürzt die Strecke zwischen diesen beiden Städten für den KFZ-Verkehr um 120km, eine Eisenbahntrasse wurde leider nicht integriert, dafür aber eine nette Autobahnraststätte auf dem Meer. Die Donghai-Brücke von Shanghai nach Yangshan war mit ca. 33km bislang die längste Meeresbrücke der Welt.
Tags: Brücke · China · längste · Meeresbrücke
Elektrokraftfahrzeuge: Warm anziehen!
April 30th, 2008 2 Comments
Elektrofahrzeuge sowie Plug-In-Hybrid-Fahrzeuge haben im Winter ein technisches Problem: die Heizung des Fahrgastraumes im Winter. Die in Fahrzeugen mit konventionellen Verbrennungsmotoren erzeugte Abwärme wird verwendet, um bei kälteren Temperaturen den Fahrgastraum zu beheizen. Für eine herkömmliche Heizung eines PKWs (4-5 Personen) werden ca. 3,0 bis 4,5 KWh benötigt. Bei elektrisch betriebenen Fahrzeugen wird keine ausreichende Menge an Abwärme erzeugt, dadurch muss diese anders erzeugt werden. Die für die Wärmeerzeugung notwendige Energie muss den Akkumulatoren entnommen werden. Dieser gesteigerte Energiebedarf im Winter führt zu einer Reduktion der Reichweite von elektrisch betriebenen Fahrzeugen. Das bedeutet auch, dass die ausgewiesenen Werte der Reichweite nur für den ungeheizten Betrieb gelten. Dies relativiert die Alltagstauglichkeit der eKFZ für längere Wege. Große Autohersteller (z.B. GM) entwickeln derzeit Systeme, die bei der Herstellung von Umsetzung von Wärme effizienter arbeiten. Sie setzen verstärkt auf (more…)
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Tunneltest 2008: EuroTap, Adac, Öamtc …
April 22nd, 2008 Keine Komentare
Wie jedes Jahr veröffentlicht ADAC einen Vergleich einzelner Tunnels in Europa. Dabei zeigte sich, dass jeder dritte der 31 von EuroTap getesteten Tunnel die Sicherheitsstandards für eine positive Bewertung nicht erfüllen konnte.
Der Sieger 2008 kommt aus Andorra:
Für den im Jahr 2006 eröffneten und 1,3 Kilometer langen Tunnel Pont Pla in Andorra la Vella gab es kaum negative Kritikpunkte.
Der Verlierer 2008 kommt wiedereinmal aus Italien:
Dieses Jahr war der Verlierer, der 1983 in Betrieb genommene und 2,4 Kilometer lange Cernobbio am Comer See. Er weist erschreckende Missstände auf: keine Tunnelleitzentrale, keine Notrufeinrichtungen, kein automatisches Brandmelde- und Lüftungssystem, ungekennzeichnete Fluchtwege und zu wenige Notausgänge.
Fazit laut ADAC: Der positive Trend der vergangenen Jahre kam heuer ins Stocken. Der Tunnel-Test 2008 liefert das schlechteste Ergebnis seit fünf Jahren. Das mag ein Zufall sein und an der Auswahl liegen. Tatsache ist aber auch: Noch wird in Europa längst nicht alles saniert und renoviert, was der Verbesserung bedarf.
Seit nunmehr zehn Jahren setzen sich der ADAC und seine europäischen Partnerklubs im eigenen Land und auf internationaler Ebene vehement für eine Verbesserung der Tunnelsicherheit ein. Die Tunnel-Tests haben überhaupt erst das Bewusstsein dafür geschaffen. Dass sich Vieles in den vergangenen Jahren verbessert hat, ist durchaus auch der beharrlichen Arbeit der Automobilklubs zuzuschreiben. Ein Einsatz, der auch in Zukunft nötig sein wird, wie der diesjährige Test beweist. EuroTAP wird nicht nachlassen, Defizite aufzudecken und die Öffentlichkeit darüber zu informieren. Damit auch bei den Tunneln nicht nur die Verpackung stimmt, sondern auch der Inhalt. [Ergebnisse im Detail, Graphik]
Tags: Tunnel · Tunneltest

