In dem Beitrag „Elektrokraftfahrzeuge, Leergewicht, Akkuegewicht …“ wurden die unterschiedlichen Leergewichte in Relation zu den Maximalreichweiten dargestellt. In diesem Beitrag wird zusätzlich das relative Fahrzeugleergewicht ohne. Akkumulator (bezogen auf das Leergewicht mit. Akkumulator) graphisch dargestellt. Interessant dabei ist, dass das rel. Fahrzeugleergewicht einen annähernd linearen Verlauf aufweist. Kombiniert man dies mit einer möglichen Trendfunktion der Reichweite pro kWh bezogen auf die Maximalreichweite (siehe Graphik) führt dies zu einem interessanten Ergebnis.
Dieses Ergebnis zeigt auch deutlich die (wirtschaftliche) Problematik von Elektrokraftfahrzeugen für die Autoindustrie:
Die maximale Reichweite von Elektrokraftfahrzeugen (Elektroautos) liegt mit der vorhandenen Akkutechnologie (120kWh/kg, 700kg Kraftfahrzeug-Leergewicht) unabhängig von den Kosten bei 400 bis 500km.
Für das Erreichen dieser Reichweite wäre ein Akkumulator von ca. 65kWh bzw. einem Gewicht von ca. 630kg nötig.
Das technisch mögliche Leergewicht ohne Akkumulator der Elektrofahrzeuge würde im Bereich von ca. 700kg liegen.
Besonders interessant an dieser Darstellung ist die Tatsache, dass die derzeit noch hohen Kosten für Akkumulatoren nicht die ausschließende minimierenden Faktoren für Elektrokraftfahrzeuge sind. Diese Darstellung zeigt, dass das Problem der Autoindustrie im wirtschaftlichen Bereich angesiedelt ist. Derzeit sind die Gewinnmargen bei größeren bzw. besser ausgestattetet (d.h. schwereren) Kraftfahrzeugen deutlich höher, als bei reduzierten kleineren Kraftfahrzeugen. Bei Elektrokraftfahrzeugen kann dieses Geschäftsmodell nicht mehr aufrecht gehalten werden. Zusätzlich kann auch die Entwicklung sowie der Wunsch der Kunden zu mehr Komfort (inkl. Sicherheit, etc.) nicht mehr fortgeführt werden. D.h. in weiterer Folge, die logische Zukunft für den Hauptanteil der Fahrzeugflotte liegt daher bei hybriden Kraftfahrzeugen …
Der G-Wiz i der Firma Refa heißt jetzt REVAi. Die indische Firma scheint es verstanden zu haben, ihr Elektromobil noch rechtzeitig umzutaufen, so wird er zumindest vielleicht optisch aber nicht mehr sprachlich als …witz in die Automobilgeschichte eingehen. Take that Hotzenblwitz. OK, über das Design kann man wie immer verschiedener Meinung sein, preislich ist der REVAi jedoch eine kleine Revolution. Das Elektromobil ist in Indien für ca. 5.000€ (in England jedoch um ca. 11.000€) erhältlich und soll in naher Zukunft auch in höheren Stückzahlen verkauft werden. Bis Ende 2008 sollen ca. 30.000 Stück produziert werden. Laut Hersteller soll die Reichweite dieses 2+2 Elektroautos bis zu ca. 80km pro Ladung betragen. Das Gewicht des Fahrzeuges beträgt ca. 750kg, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei ca. 80km/h. Für den Antrieb werden Blei-Akkumulatoren mit ca. 9,6 kWh verwendet, alternativ sollen in naher Zukunft auch Lithium-Ionen Akkumulatoren mit einer möglichen Reichweite von 110km optional erhältlich sein.
Erster! Zweiter? Welcher von den großen Automobilherstellern wird als erster ein modernes Elektrokraftfahrzeug in die Modellpalette aufnehmen? Subaru möchte zumindest vor Mitsubishi (iMiEV) ab 2009 ihr 2(+0) Elektroauto R1e in einer Kleinserie testen und ab 2010 auf den Markt bringen. Die Reichweite soll laut Subaru bei ca. 80km liegen. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit ca. 100km/h angegeben, als Preis ist für 2010-2012 ein Wert von 10.000 bis 12.000€ angestrebt … so, alles gesagt?
Die Frage wie die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Verkehr gesteigert werden kann, ist im Bereich der Mobilitätsplanung allgegenwärtig. Ein wichtiger Faktor ist die Zeit, die Busse, Züge, etc. an den Haltestellen für die Fahrgastmanipulation (Aus- und Einstiegsvorgänge) benötigen. Ein taiwanesischer ErfinderSciFI-Leser scheint nun eine Lösung für dieses Problem entwickeltgelesen mit seinem „non-stop MRT system“ zu haben. Dass so ein System im asiatischen Raum und auch bei uns in Zukunft vielleicht notwendig ist, ist in “Japan: Train Loaders!” zu sehen. Gut, die Idee ist nicht wirklich neu, der SciFi Schriftsteller Robert Heinlein hat die Funktionsweise in seinem Buch die “The Roads must roll” bzw. “Die Straßen müssen rollen” beschrieben. In den 60ern wurde diese Idee auch von Isaac Asimov im ersten Buch seiner Roboter-Romane “Caves of Steel” oder “Die Stahlhöhlen” wieder aufgegriffen. Egal, laut Relativitätstheoriebleibt man in einem fahrenden Zug sowieso jünger, aber man altert beim aussteigen, wie wahr wie wahr …
Wenn man alle Städte mit vorhandenen S- bzw. U-Bahnnetzen auf eine Karte bringt, würde diese so ausschauen? Immerhin ist auch Linz enthalten, warum auch immer. Die Karte zeigt aber auf nette Art die globale Verteilung. Interessant wäre auch die optische Relation zu den Größen der Netze, den Bevölkerungsdichten, dem Bevölkerungswachstum, etc.
Elektroautos waren aufgrund ihrer Preisgestaltung bis dato eher etwas für den birkenstocktragendenGutmenschen umweltbewusste Individualisten als für den einfachen Konsumenten. Daneben haben sich in Europa und den USA unterschiedliche Gruppen von verschworenen DIY (Do It Yourself) Tim TaylorsSpezialisten gebildet, die immer mehr Zuspruch finden. Diese entwickeln eigene Elektromobile oder bauen herkömmliche KFZ mit Verbrennungsmotoren auf einen Elektroantrieb um. Ein Beispiel von vielen ist der im Video präsentierte VOLKSTWAGEN…
Im Kontrast zu New York und dem Interview mit Randy Cohen, heute Los Angeles. StreetFilms fuhr dabei mit Deborah Murphy (Stadtplanerin, LA) durch die Straßen von Los Angeles zur Hauptverkehrszeit (Rushhour). Daraus ergab sich neben einer interessanten und doch irgendwie typischen Sicht des Straßenverkehrs von LA auch ein nettes Interview.
Randy Cohen ist jener Kolumnist der New York Times, der sich mit ethischen Fragen unserer Gesellschaft auseinandersetzt. StreetFilms hat zusammen mit dem New Yorker “Open Planning Project” Randy Cohen zum Thema “Ethik urbaner Mobilität” interviewt. Das Ergebnis ist eine ziemlich breite Betrachtung zukünftiger Entwicklungen im städtischen Straßenverkehr (Congestion Charging, etc.). Obwohl die Ausführungen uns Europäern nicht wirklich neu sind, sind es trotzdem spannende neun Minuten.